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Weinviertel: „Riesiges“ Potential

Mit dem „Weinviertel DAC“ ist den Winzern des Weinviertels, das mit insgesamt ca. 16.600 Rebfläche die größte Weinbaufläche Österreichs stellt, ein besonderer Clou gelungen.
Am 1. März 2003 wurde in Österreich mit der Einführung des „Weinviertel DAC“ der schlafende Riese geweckt, und mit ihm der Pioniergeist der Weinviertler Betriebe.

Das Konzept der DAC-Weine (Districtus Austriae Controllatus) ermöglichte eine regionale österreichische Herkunftsbezeichnung mit klar definiertem Qualitäts- und Geschmacksprofil.
Hauptdarsteller ist hier freilich der „Grüne Veltliner“, der auf über 50 % der Anbaufläche wächst.
Die Herkunft dieser Sorte ist weitgehend unbekannt, Spuren weisen jedoch bis in die Römerzeit zurück. Die Rebe war einst bei vielen Winzern Österreichs sehr beliebt, da sie viele Trauben trug und dadurch wahre Massenernten zuließ.

Das Ergebnis war ein großer Anteil an der Gesamtrebfläche, die zumeist in sehr einfachen Weinen resultierte.
In dieser Zeit war der Grüne Veltliner der typische Heurigenwein in Österreich – schlicht, frisch und jung zu trinken.

Mittlerweile zeigt das nördlichste Weinbaugebiet Österreichs sein wahres Können.
Die klimatischen Einflüsse und geologischen Bedingungen bieten ideale Voraussetzungen für die Weinproduktion.
Auf der Basis von Löss-, Lehm-, Urgesteins- und Schwarzerdeböden zählen hier, neben dem Grünen Veltliner, Weißburgunder, Riesling und Zweigelt zu den Hauptsorten, Chardonnay und Blauer Portugieser zu den Spezialitäten.
Der Grüne Sylvaner wird als besondere Raritäten betrachtet.

Insbesondere die junge Winzergeneration beweist mit Top-Qualitäten, dass das Weinviertel schon längst aus seinem Dornröschenschlag erwacht ist.
In den letzten Jahren ist es ihnen in Kooperation mit der Gastronomie gelungen, das Image einer ganzen Region mit qualitativ hochwertigen Produkten aufzupolieren.

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