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„Nur physiologisch reife Trauben machen langlebige, stilsichere Weine“, Martin Hirtl.

Fortschritt, Weiterbildung, Bereitschaft für Neues, gepaart mit der Erfahrung seiner Vorfahren, das ist die Arbeit von Winzer Martin Hirtl. Dynamische Zeiten fordern Offenheit und Weitblick. Der Klimawandel stellt auch den Weinbau vor Herausforderungen. Martin Hirtl begegnet diesen etwa mit der Analyse des Blattwassergehaltes der Weinstöcke sowie der Beobachtung der Bodenfeuchtigkeit und daran angepasster Begrünung. Er setzt auf Pheromonverwirrung gegen den Traubenwickler, denn Insektizide sind Martin Hirtl ein Graus. Statt einer Grünen Ernte, bei der im August ganze Trauben weggeschnitten werden, wendet der Winzer die Traubenteilung an. Dabei wird jede Traube am Stock halbiert. Das bewirkt eine gleichmäßige Nährstoffverteilung im Weinstock und macht ihn somit robuster.

Gelesen wird nur physiologisch absolut reifes Traubenmaterial. Das macht die Weine langlebig und ausgewogen.

Martin Hirtl ist Absolvent der Weinbauschule Mistelbach und hat seine Meisterprüfung in Krems abgelegt. Seit der Betriebsübernahme im Jahr 2001 hat das Weingut einen enormen Qualitätsschub erfahren, der sich in erster Linie durch zahlreiche Neuerungen in der Kellertechnologie begründet.

Tipp: Während der Lese ist es nicht ratsam, diesen sonst so geduldigen und kommunikativen Menschen anzusprechen!